AM-Village in Tournai

MGA nahm am diesjährigen AM-Village in Tournai (Belgien) teil, das von der Europäischen Verteidigungsagentur organisiert wurde. Das Event bot uns eine ideale Gelegenheit, Einblicke in 3D-Druckanwendungen innerhalb der europäischen Streitkräfte zu gewinnen, die individuellen Bedürfnisse dieser Branche zu verstehen und aktuelle Trends zu erkunden. Besonders bereichernd und inspirierend war der Ansatz, sich dabei auf die Verbreitung von Wissen und Ideen sowie den Austausch zwischen Menschen und Nationen zu konzentrieren.

Die Workshops und Vorführungen veranschaulichten die Auswirkungen der Technologien auf die militärische Logistik und Instandsetzung und präsentierten einsatzfähige Lösungen, die auf spezifische Missionen zugeschnitten sind. Die neuesten Fortschritte und praktischen Anwendungen von AM in realen militärischen Szenarien zu beobachten, war für uns und unsere Mitglieder dabei besonders spannend und aufschlussreich.

Unser Kollege Sven Fritzsche hatte zudem die Gelegenheit, gemeinsam mit unserem Mitglied WiWeb von der Bundeswehr, der EWF (European Welding Foundation), Idonial und DTI einen Workshop zum Thema Qualifizierung von Fachkräften abzuhalten. Im Fokus stand die Schaffung einer soliden Grundlage für die Entwicklung von Wissen und -Fähigkeiten hinsichtlich additiver Fertigungstechniken. Diskutiert wurden unter anderem unser AM-Ausbildungskatalog, der Ausbildungsansatz der Bundeswehr und die Anpassung der industriellen Programme an die militärischen Anforderungen. Die anschließenden Gespräche über die Einbindung dieser Aspekte in die Personalentwicklungsstrategie der Bundeswehr war sehr produktiv.

Es war für uns besonders ermutigend zu sehen, dass so viele unserer Mitglieder aktiv an den Diskussionen teilnahmen und einen Beitrag leisteten. Der Besuch der belgischen Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder stellte ein zusätzliches Highlight dar. Vielen Dank an das Gastgeberland Belgien sowie Martin Huber für die Organisation dieser einzigartigen Veranstaltung. Das AM Village demonstriert alljährlich den Wert von Verbindungen und Kooperationsmöglichkeiten und unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Militär.

Wir freuen uns auf zukünftige Kooperationen und Fortschritte in diesem spannenden Bereich. Für weitere Informationen zum Thema steht Ihnen Sven Fritzsche gerne zur Verfügung.

Rückblick auf Rapid.Tech 3D

Wir hatten eine großartige Zeit beim 20-jährigen Jubiläum der Rapid.Tech + FabCon 3D in Erfurt, einem der wegweisendsten Events der AM-Branche! Es war eine ausgezeichnete Gelegenheit für uns, um neue und innovative Lösungen zu entdecken und die Fortschritte der Branche zu würdigen.

Im Rahmen der Messe wurde am 14. Mai außerdem die Preisverleihung der 9. Ausgabe der 3D Pioneers Challenge gefeiert. Auch in diesem Jahr wurde der Wettbewerb noch globaler und vielfältiger und wir waren wieder einmal beeindruckt von den klugen und kreativen Lösungen der verschiedenen Kategorien. Stefanie Brickwede und Naomi Nathan waren als Jurymitglieder nicht nur an der Auswahl der Gewinner beteiligt, sondern überreichten auch die Preise in den Kategorien Medizintechnik und Maschinen. Wir möchten allen Teilnehmern für ihre bemerkenswerten Beiträge Lob aussprechen und den diesjährigen Gewinnern herzlich gratulieren. Unser Dank gilt allen, die zum Erfolg der diesjährigen Ausgabe beigetragen haben.

Aber damit noch nicht genug: Am 15. Mai waren wir beim European AM Platform Meeting dabei, wo unsere Geschäftsführerin Stefanie Brickwede die Gelegenheit hatte, die Arbeit unseres Netzwerks zu präsentieren. Das AM Platform Meeting ist eine Art virtuelle Drehscheibe für alle Themen rund um die Additive Fertigung in Mitteleuropa. Ziel dieses Treffens ist es, eine kohärente Strategie sowie das Verständnis und die Nutzung von AM-Technologien zu fördern. In Anlehnung an die von der Europäischen Kommission festgelegten Ziele von Lissabon und Göteborg soll die AM-Industrie dafür bis 2030 zur wettbewerbsfähigen, wissenschaftsbasierten und nachhaltigen Wirtschaft werden.

Insgesamt war es eine tolle Gelegenheit, an spannenden Präsentationen und Ausstellungen teilzunehmen, mit Branchenexperten in Kontakt zu treten, Wissen auszutauschen und zur Zukunft des 3D-Drucks beizutragen. Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr!

Coworking Space für Additive Manufacturing im Marienpark

Wir vermieten ab sofort unseren IAM HUB Berlin – einen komfortablen Coworking Space für Additive Manufacturing (AM) im historischen Marienpark!
Jede Technologie, jede Idee und Innovation braucht eine Heimat, um in die nächste Entwicklungsstufe zu wachsen. Der Hub ist ein Zentrum für die neuesten Technologien, ein Raum für kreative Freiheiten und Ort für Wachstum und Know-how-Transfer sowie ein Umfeld für das Vorantreiben neuer Geschäftsmodelle durch branchenübergreifende Inspiration
Das Besondere am IAM HUB ist die vielfältige und umfangreiche Ausstellung vor Ort. Mit 3D-gedruckten Teilen aus verschiedenen Branchen, die mit modernsten Technologien und Materialien hergestellt wurden, präsentiert unser Büro die neuesten Fortschritte im Bereich AM.

Was Sie im IAM HUB erwarten können:
💻 10 Coworking Desks, ausgestattet mit modernsten Monitoren und Steckdosen
🗣️ Besprechungsräume mit Platz für bis zu 8 Personen
☕ Gemütliche Lounge- und Lunchbereiche
🚰 Annehmlichkeiten wie Wasser, Kaffee und Tee
🍳 Eine voll ausgestattete Küche
🌐 Nähe zum und enge Zusammenarbeit mit dem umfangreichen MGA-Netz
🖨️ Zugang zu verschiedenen Druckern
🖼️ Ausstellung von 3D-gedruckten Anwendungsfällen

Der IAM HUB Berlin ist dabei mehr als nur ein Coworking Space – er ist eine lebendige Gemeinschaft. Bei uns werden Sie Teil eines Netzwerks, das sich der Weiterentwicklung von AM-Technologien widmet. Die kollaborative Umgebung und der Zugang zu zahlreichen Ressourcen ermöglichen es Ihnen, die Grenzen des Möglichen im Bereich der additiven Fertigung zu erweitern.
Sie möchten Teil einer dynamischen Gemeinschaft an der Spitze der additiven Fertigung werden? Dann kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren und sich Ihren Platz im IAM HUB Berlin zu sichern. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die additive Fertigung voranzutreiben!

Ein Rückblick auf die MGA-VDI Student Competition

Der MGA-VDI Studentenwettbewerb 2024 ist vorbei und es war die bisher größte und erfolgreichste Veranstaltung dieses Wettbewerbs!
Bei EOS in Krailingen, einem der größten Maschinenhersteller für Additive Manufacturing weltweit, brachte der MGA-VDI-Studentenwettbewerb 2024 13 interdisziplinäre Teams von Hochschulen aus ganz Deutschland und der Schweiz für drei Tage zusammen.
Unter dem Motto 2024 Advanced Robotics, das von Professor Helge Wurdemann, einem Robotikexperten des University College of London, vorgestellt wurde, stellten sich die Studenten einer neuen Herausforderung: Innerhalb von nur 48 Stunden mussten sie einen Anwendungsfall zum Thema Robotik mit Hilfe von AM konzipieren und zusammen mit einem Businessplan präsentieren.

Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Marie Langer, CEO von EOS, die die Atmosphäre für Zusammenarbeit und Innovation schuf. Daher war das Wochenende mit vielen innovativen Diskussionen gefüllt, nicht nur innerhalb der Teams, sondern auch zwischen unseren Juroren während der Arbeitsstunden, aber auch in den Networking-Pausen beim Mittag- und Abendessen. Zusätzliche Inspiration kam vom WIWeB (Wehrwissenschaftliches Institut für Werk- und Betriebsstoffe Erding der Bundeswehr).
Tatsächlich haben die Ergebnisse trotz des engen Zeitrahmens die Erwartungen übertroffen: Innerhalb des kurzen Zeitrahmens wurden innovative Use Cases erstellt, und einige der Pitches, die am Sonntag vor der Jury gehalten wurden, konnten sich mit denen von Start-Ups vor Investoren messen.

Alle Teams, von denen einige bereits zum zweiten oder dritten Mal dabei waren, haben großartige Ideen und gut fundierte Unterlagen vorgelegt. Unsere Jury hatte es sehr schwer, die Gewinner auszuwählen, aber in der Hitze des Gefechts sicherte sich „Pro Play Analytics“ von der Universität Innsbruck den ersten Preis mit ihrem ausgeklügelten Roboter-Golftrainer, der einfach nur als Ärmel getragen werden kann. Das Team hat nicht nur eine innovative Lösung entwickelt, sondern seine Idee auch mit einem soliden Businessplan und einer Marketingstrategie untermauert. Knapp dahinter landete „GC3D-STL“ von der Berufsakademie Sachsen Staatliche Studienakademie Glauchau mit einer innovativen Idee, Roboterarme neu zu gestalten, um sie leichter und anpassungsfähiger zu machen. Den dritten Platz sicherte sich „4Paws4Comfort“ von der Universität Innsbruck mit ihrer Roboterprothese für den besten Freund des Menschen: den Hund.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben:

  • den Juroren Marc Fette, Linus Tillmann, Bianca Daiminger, Sascha Hartig & Patrick Gerhardt für die Betreuung (und Bewertung) der Teams;
  • unseren Gastgebern Jette Dietrich, Mariella Breinlinger und Lea Markievicz, die unsere fast 100 Personen starke Veranstaltung in ihren Räumlichkeiten beherbergten und auch die Medaillen für unsere Gewinner druckten;
  • unseren Sponsoren Autodesk, Airbus, Composite Technology Center / CTC GmbH (An Airbus Company), WIWeB, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und FFT Produktionssysteme GmbH & Co.KG für die Unterstützung der Studenten nicht nur vor Ort, sondern auch mit tollen Einblicken;
  • das Team, das den Druck vor Ort ermöglichte, Jannis Eckhoff, Eugen Musienko, Vincent Adomat, Maryam Ahanpanjeh, Florian Fuchs – ohne ihre Hilfe wäre der Druck der Prototypen nicht möglich gewesen;
  • PROTIQ für die 3D-gedruckten Stifte, die an unsere Schüler verteilt wurden;
  • Und nicht zuletzt danken wir dem VDI e.V. sowie Nina Teßmer und Simon Jäckel für die Organisation des dreitägigen Marathons und die Unterbringung nicht nur der Studenten, sondern auch aller Partner.

Merken Sie sich schon jetzt den 11. bis 13. April 2025 vor, denn dann findet der Wettbewerb auf dem Airbus-Gelände in Stade statt. Helfen Sie uns, die zukünftigen Vordenker von AM zu finden, unterstützen Sie die nächste Generation und begleiten Sie uns bei einem weiteren Kapitel auf dem Weg zur Innovation in der Additiven Fertigung!

DigiZug3D Verbundtreffen

Wir freuen uns, Ihnen unsere Eindrücke vom letzten DigiZug3D-Konsortiumstreffen vom 23. bis 24. April 2024 in Hamburg mitteilen zu können. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern haben wir aktiv an der Weiterentwicklung dieses Forschungsprojekts mitgewirkt.

Die Tagung, an der eine Vielzahl von Branchenexperten teilnahm, bot eine Plattform für eingehende Diskussionen über wichtige Themen, die die Zukunft der additiven Fertigung beeinflussen werden. Im Fokus standen dabei die Kategorisierung von Bauteilen, die Kennzeichnung von Proben und Bauteilen, die Prozessqualifizierung sowie die potenziellen Vorteile der Implementierung von Online-Überwachungssystemen. Die Diskussionen haben wertvolle Einsichten geliefert und den Grundstein für gemeinsame Anstrengungen zur Bewältigung neuer Herausforderungen und zur Nutzung von Chancen in der Branche gelegt.

Unsere Teilnahme an der Tagung des DigiZug3D-Konsortiums hat uns darin bestärkt, uns für Innovationen einzusetzen und die Grenzen der additiven Fertigung zu erweitern. Durch die gemeinsame Nutzung von Fachwissen und Ressourcen sind wir in der Lage, den Fortschritt zu beschleunigen und neue Möglichkeiten zu erkunden. Wir freuen uns über die fruchtbaren Diskussionen und vielversprechenden Ergebnisse und streben auch weiterhin eine Zusammenarbeit an, um bahnbrechende Lösungen für die Zukunft der additiven Fertigung zu entwickeln.

Bleiben Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden!
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Linus Tillmann.

Erweiterung der Perspektiven: Spezialmaschinen in der additiven Fertigung willkommen heißen

Unsere Mitglieder sind stets auf der Suche nach neuen Wegen und Innovationen, um die Grenzen der Additiven Fertigung zu erweitern. Unsere Arbeitsgruppe Vehicles & Machines erweitert ihr Spektrum von der Automobilindustrie auf Spezialmaschinen und Sonderfahrzeughersteller. Mit dem Ziel die Stärken der additiven Fertigung weiter auszuspielen und um die Akteure der Branche zu vernetzen damit ein kollaboratives, innovationsreiches Umfeld zu schaffen.

Auch wenn sich unser Fokus vom Automobilsektor aus erweitert hat, bleibt unser Engagement für die Weiterentwicklung von AM ungebrochen. Daher freuen wir uns, unser bevorstehendes Treffen der Arbeitsgruppe Fahrzeuge & Maschinen am 4. Juni anzukündigen, bei dem wir wieder einmal ein unvoreingenommenes Umfeld bieten werden, in dem Ideen frei fließen und Kooperationen gedeihen.
Um das richtige Umfeld für die Entwicklung zu schaffen, besuchen wir oft die Standorte unserer Mitglieder, um mehr über ihre Fortschritte zu erfahren und neue Projekte und Ideen auszutauschen. Beim letzten Arbeitsgruppentreffen besuchten wir unser Netzwerkmitglied Mann+Hummel, ein führendes Unternehmen in der Filterproduktion, und konnten so unsere Wissensbasis und Inspiration weiter ausbauen.

Erreichen Sie mehr mit weniger: Revolutionierung der Eisenbahnherstellung

Die Additive Fertigung ist eine dynamische Branche, in der Innovation nicht nur bedeutet, Grenzen zu verschieben, sondern auch, die Zukunft von Branchen neu zu gestalten. Jahrelang wurde AM mit anwendungsorientierten Ansätzen und der Steigerung der Effizienz in verschiedenen Sektoren assoziiert. Der wahre Kern liegt jedoch in der intelligenten Nutzung, um mit weniger mehr zu erreichen. Siemens Mobility und LEHVOSS – Customized Polymer Materials haben eine bahnbrechende Entwicklung vorgestellt, um den strengen Anforderungen des Eisenbahnsektors gerecht zu werden. LUVOSINT PPS 9268 BK ist ein hochmodernes SLS-Pulver mit höchstem Flammschutz nach EN 45545-2, das für eine nachhaltige und kosteneffiziente Produktion in Branchen wie Bahn, Luft- und Raumfahrt und Automobil maßgeschneidert ist.

Das von Dr. Stefan Landkammer auf dem Additive Manufacturing Forum 2024 vorgestellte LUVOSINT PPS 9268 BK stellt einen bedeutenden Fortschritt in der 3D-Drucktechnologie dar. Mit der Flammschutzzertifizierung der Stufe R1 HL3 – der ersten ihrer Art auf dem Markt – setzt dieses Pulver einen neuen Maßstab für Sicherheit und Zuverlässigkeit, insbesondere bei Bahnanwendungen. Im Gegensatz zu konventionellen filamentbasierten Materialien bietet LUVOSINT PPS 9268 BK eine unübertroffene Vielseitigkeit und Leistung und eignet sich daher für eine Vielzahl von Polymerbauteilen, einschließlich großer Eisenbahnteile für den Innen- und Außenbereich.

Die Entwicklung von LUVOSINT PPS 9268 BK demonstriert die Effektivität der Zusammenarbeit und der Industrieinitiativen bei der Bewältigung kritischer Bedürfnisse. Die Diskussionen innerhalb der MGA Materials Working Group waren maßgeblich an der Identifizierung des Bedarfs an einem solchen Material beteiligt, was die Bedeutung kollektiver Anstrengungen bei der Förderung von Innovationen hervorhebt. LUVOSINT PPS 9268 BK verfügt über inhärente flammhemmende Eigenschaften sowie eine 100-prozentige Wiederverwendbarkeit, wodurch nachhaltige und kosteneffiziente Lösungen für Hersteller ermöglicht werden, die den Abfall minimieren und die Effizienz maximieren möchten.

Dieses Material bietet in mehreren Bereichen unvergleichliche Vorteile. Die 0%-ige Abfallrate ermöglicht eine effiziente Wiederverwendung aller überschüssigen Pulver aus früheren Produktionsprozessen, wodurch die Notwendigkeit der Entsorgung innerhalb des Pulverkreislaufs entfällt und die Kosteneffizienz sowie die umweltfreundlichen Eigenschaften erheblich verbessert werden. LUVOSINT PPS 9268 BK bietet Ihnen wettbewerbsfähige Preise, die die der meisten flammhemmenden Filamente übertreffen. Darüber hinaus überzeugen seine elektrischen Eigenschaften. Mit seiner hervorragenden Durchschlagfestigkeit eröffnet dieses Pulver Ihnen bemerkenswerte Möglichkeiten für Isolationsanwendungen und stellt einen wesentlichen Fortschritt in der Materialtechnologie dar.

LUVOSINT PPS 9268 BK stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung der Additiven Fertigung dar. Durch die Zusammenarbeit und Innovationskraft, die diesem neuen Material zugrunde liegen, wird es in den kommenden Jahren eine nachhaltigere und effizientere Fertigungslandschaft prägen.

Additive Fertigung und Verbundwerkstoffe auf der JEC World 2024

Am gemeinsamen Stand unserer Freunde von Composites United fand MGA den perfekten Startplatz für die erste JEC-Teilnahme in unserer Geschichte. Unser Kollege Sven Fritzsche hat eine Fülle von Einblicken in die sich entwickelnde Landschaft von AM und Composites aufgedeckt. Die Veranstaltung diente als Plattform, um die wachsende Rolle des 3D-Drucks in der Herstellung von Verbundwerkstoffen, die Fortschritte bei der Formenherstellung und die symbiotische Beziehung zwischen Verbundwerkstoffen und additiver Fertigung im Leichtbau zu präsentieren.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die zunehmende Integration der additiven Fertigung in die Verbundwerkstoffindustrie, wie durch unsere verstärkte Partnerschaft mit Composites United verdeutlicht wurde. Ihre Präsentation von 3D-gedruckten Möbeln zeigte die nahtlose Fusion innovativer Fertigungstechniken mit traditionellen Verbundwerkstoffen.

Darüber hinaus beleuchtete die Veranstaltung die wachsenden Möglichkeiten für Materialhersteller und Unternehmen, die sich auf die additive Fertigung in großem Maßstab spezialisiert haben. Mit einer zunehmenden Anzahl von traditionellen CNC-Bearbeitungsunternehmen, die 3D-Druckköpfe mit Volumenraten von bis zu 75 kg/h einsetzen. Offensichtlich bietet der Schnittpunkt von AM und Verbundwerkstoffen einen vielversprechenden Weg für Innovation und Wachstum.

Der Blick über den Tellerrand: Rückblich auf die AMUG 2024

Die Veranstaltung der Additive Manufacturing Users Group (AMUG) 2024 in Chicago brachte 1500 Teilnehmer, darunter viele MGA-Mitglieder und auch Vertreter unserer Geschäftsstelle, für fünf Tage der Erkundung aufregender neuer Anwendungen der additiven Fertigung zusammen. Vollständig von Anwendern für Anwender organisiert, fungierte die AMUG als Plattform zur Präsentation neuester Entwicklungen, darunter innovative Maschinen und Materialien aus Kanada sowie die Einführung neuer Produkte wie Meltios Metallmaschine und Automatisierungssoftware der Würth Additive Group.

Trotz der Begeisterung für diese Fortschritte löste die AMUG 2024 auch anregende Diskussionen zu kontroversen Themen wie dem Druck von Serienteilen für Schusswaffen und Intimschmuck aus, was die wachsende Reichweite der additiven Fertigung über verschiedene Branchen hinweg verdeutlichte. Darüber hinaus boten die Workshops der Veranstaltung den Teilnehmern Möglichkeiten zum praktischen Lernen, um ihr Verständnis für aufkommende Technologien zu vertiefen.
Haupterkenntnisse aus AMUG 2024 sind Diskussionen über den transformatorischen Einfluss des 3D-Drucks im Gesundheitswesen, wobei sein Potenzial bei anatomischer Modellierung, präoperativer Planung, Dentalimplantaten, dem Druck von Medikamenten und regulatorischen Überlegungen für medizinische Geräte im Mittelpunkt stand. Darüber hinaus gab es ein wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeitsfragen (in den USA und darüber hinaus), nicht zuletzt dank Initiativen wie der Additive Manufacturer Green Trade Association (AMGTA) – mit der MGA bereits über eine Kooperation verhandelt.

Kollaboration erwies sich als zentrales Thema, wobei die Teilnehmer die kritische Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit über Branchen hinweg zur Förderung von Innovationen erkannten. Sowohl unsere Mobility als auch unsere Medical Division sind entschlossen, gemeinsame Anstrengungen zu fördern, um die Herausforderungen und Chancen der additiven Fertigungsbranche anzugehen.

Bei der Reflexion über die Veranstaltung betonten die Teilnehmer die Bedeutung der Unterstützung durch das Top-Management und der Zusammenarbeit bei der Umsetzung von AM-Initiativen in Unternehmen. Trotz Herausforderungen herrscht Optimismus über das Potenzial von AM, verschiedene Branchen zu revolutionieren, einschließlich des Schienenverkehrs, der in den USA noch unerforscht ist.

Nach der Veranstaltung bleiben die aufschlussreichen Diskussionen, wertvollen Networking-Möglichkeiten und spannenden Fortschritte in der additiven Fertigung in Erinnerung.

Nimm Teil am 4. MGA-VDI Studierenden Wettbewerb!

Die Additive Fertigung steht als Symbol für Innovation, doch ihr wahres Potenzial liegt in den Händen der nächsten Generation. Wir freuen uns, den 4. MGA-VDI-Studierenden Wettbewerb mit zu organisieren, der von Branchengrößen wie Airbus, Autodesk, Composite Technology Center / CTC GmbH (An Airbus Company), Deutsche Bahn, EOS, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und VDI Young Engineers unterstützt wird und unser gemeinsames Engagement für die Förderung von Innovation und Exzellenz im Bereich AM zeigt.

Was erwartet euch?

Der diesjährige Wettbewerb dreht sich um das Thema ROBOTIC APPLICATIONS. An drei actionreichen Tagen werden interdisziplinäre Studententeams aus ganz Deutschland und Europa auf eine spannende Reise gehen, um innovative Produkte zu entwickeln und umfassende Geschäftspläne zu erstellen – alles unter Berücksichtigung der Möglichkeiten von AM.

Jedes Studententeam erhält ein Wochenende lang einen komplexen Anwendungsfall und eine Produktentwicklungsaufgabe rund um das Thema Advanced Robotics für Mobilität, Industrie und medizinische Anwendungen, die mittels Additive Manufacturing unter Berücksichtigung technischer, ökonomischer und ökologischer Faktoren gelöst werden soll. Am letzten Tag gibt es einen professionellen Pitch und eine Bewertung durch eine hochkarätige Jury aus Fach- und Führungskräften – natürlich sind super Preise zu gewinnen!

Wer sollte mitmachen?

  • Aufruf an alle Studierenden! Egal, ob du ein erfahrener AM-Enthusiast, ein Maschinenbauer, Ingenieur oder BWLer oder einfach nur neugierig auf das Potenzial von AM bist, dieser Wettbewerb ist wie für dich gemacht. Sichert euch euren Platz, indem ihr euch bis zum 31. März 2024 unter www.vdi.de/mga anmelden.
  • Unternehmen, aufgepasst! Seid ihr auf der Suche nach dem nächsten talentierten Ingenieur für euer Team? Lernt beim Wettbewerb die nächste Generation frischer Köpfe kennen und helft uns, die Zukunft von AM zu gestalten. Kontaktiert uns jetzt, um euch zu beteiligen!

Sei dabei vom 26. bis 28. April 2024:

Verpasst nicht diese einmalige Gelegenheit, an der nächsten Innovationswelle in der Additiven Fertigung teilzunehmen. Lasst uns gemeinsam die Grenzen des Möglichen verschieben und eine Zukunft gestalten, die nur durch unsere Vorstellungskraft begrenzt ist. Wir können es kaum erwarten, euch dort zu sehen!

 

 

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