• Pressemitteilung | 5. Dezember 2019

    Erstes additiv gefertigtes Sicherheitsbauteil im Bahnbereich erhรคlt Zulassung!

    [vc_row][vc_column][vc_column_text]Berlin, 5. Dezember 2019 | zur sofortigen Verรถffentlichung

    Erstes additiv gefertigtes Sicherheitsbauteil im Bahnbereich erhรคlt Zulassung!

    Die Arbeitsgruppe Approval des Netzwerks Mobility goes Additive e.V. hat erstmalig die Zulassung des Betriebseinsatzes fuฬˆr ein additive gefertigtes, sicherheitsrelevantes Bauteil im Schienenverkehr erwirkt. Die sogenannte โ€žHรคngelascheโ€œ aus der Bremseinheit einer U-Bahn befindet sich nun bei der Hamburger Hochbahn AG im Einsatz.

    Nach Arbeitsaufnahme im Februar 2017 hat die Arbeitsgruppe Approval unter der Leitung der Siemens Mobility GmbH und Beteiligung seiner Mitglieder, der Deutsche Bahn AG, der Fraunhofer-Einrichtungen IAPT und IGCV, der Hamburger Hochbahn AG, der Knorr-Bremse Systeme fuฬˆr Schienenfahrzeuge GmbH , Photon AG, SBB Cargo AG und der TรœV SรœD Product Service GmbH, nach knapp zwei Jahren ihr Ziel, erstmalig die Freigabe zum Betriebseinsatz eines additiv gefertigten, hochbelasteten und sicherheitsrelevanten Bauteils zu erhalten, erreicht. Nach einem gemeinsam entwickelten Zulassungskonzept konnte die Einsatzeignung des additiv hergestellten Bauteils erfolgreich nachgewiesen werden. Die erforderlichen Prozeduren zur Qualitรคtssicherung, korrespondierende Tests sowie umfangreiche Dokumentationen wurden abschlieรŸend durch den TรœV Suฬˆd begutachtet und fuฬˆr positiv befunden.

    Nach Freigabe des Betriebseinsatzes seitens der Hamburger Technischen Aufsichtsbehรถrde gemรครŸ BOStrab, erfolgte im August 2019 die Inbetriebnahme durch die Hamburger Hochbahn AG. Die StraรŸenbahn-Bau- und Betriebsordnung, kurz BOStrab, regelt hierbei den Bau und Betrieb von StraรŸenbahnen sowie weiteren ober- und unterirdischen Bahnen auf Landesebene. Aufbauend auf diesen fuฬˆr das Bahnwesen innovativen Prรคzedenzfall soll kuฬˆnftig ein Standard fuฬˆr weitere Zulassungen auf landesuฬˆbergreifender Ebene erwirkt werden, um die Einsatzmรถglichkeiten additiv gefertigter Bauteile/Ersatzteile im Bahnbereich voranzutreiben.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_column_text]รœber MGA Mobility (Mobility goes Additive):
    Ziel des Netzwerks Mobility goes Additive e.V. ist es, den Applikationsraum der additiven Fertigung im Mobilitรคtssektor auszuweiten und industriell zu etablieren. Hierzu erarbeiten uฬˆber 100 internationale Mitgliedsunternehmen aus allen Teilen der Industrie in verschiedenen Arbeitsgruppen entsprechende Lรถsungen.
    Das Netzwerk fungiert als zentrale Plattform, um die Wertschรถpfungspotenziale der additiven Fertigung fuฬˆr den Mobilitรคtssektor zielgerichtet zu erschlieรŸen. Dies wird durch die Buฬˆndelung der Kompetenzen der Mitglieder im Rahmen gemeinsamer Projekte erreicht. Ebenfalls dient der Verein als Ansprechpartner fuฬˆr รถffentliche und politische Institutionen.ociation also serves as a contact for public and political institutions.

    https://mobilitygoesadditive.com[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=”1/2″][vc_column_text]Fuฬˆr Ruฬˆckfragen wenden Sie sich gerne an:

    MGA Mobility
    a division of Mobility goes Additive e.V.

    Kontakt: Susanne Merten, Marketing Director
    Im Marienpark 22, 12107 Berlin, Germany
    t. +49 (0)30 757 66 111
    e: moc.evitiddaseogytilibomobfsctd-8ea9ee@netrem.ennasus[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]