Pressemitteilung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg

Was 3D-Druck mittlerweile alles kann

Die Liste der interessierten Politiker_innen an mag (mobilitiy goes additive) ist mittlerweile lang. Dieses Mal war es Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die sich gemeinsam auf den Weg zu Stefanie Brickwede (Managing Director mag e.V.) in den Marienpark gemacht haben.

Für Angelika Schöttler und die Wirtschaftsförderung war es allerdings nicht der erste Besuch an diesem spannenden Ort. Dieses Mal sollte es aber um Ideen zur Zusammenarbeit gehen.

Was macht eigentlich der mag e.V.? Keine Frage, 3D-Druck ist derzeit in aller Munde und wird oft als eine der Schlüsseltechnologien der Industrie 4.0 angesehen. Aber die Strategie „Lasst uns einen Drucker kaufen und anfangen zu produzieren” erweist sich meist nicht als die beste, so heißt es auf der Webseite.

Wichtigste Ziele des Netzwerks sind die gemeinsame Entwicklung innovativer Produkte sowie der Know-How und Informationstransfer auf dem Gebiet. Das 3D-Netzwerk, das mittlerweile auf über 120 Mitgliedern besteht ist international aufgestellt.

Immer wieder ist es verblüffend zu sehen, welche Produkte sich mittels 3D-Druck herstellen lassen. Anwendungsmöglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Ob es Implantate, Bauteile, Orthesen, menschliche Organe zu Übungszwecken für Mediziner_innen sind. Mittlerweile ist fast alles möglich.

‚Ich bin davon überzeugt, dass diese wichtige Zukunftstechnologie mit ihren unzähligen Anwendungsmöglichkeiten in Berlin den idealen Standort gefunden hat. Hier konzentrieren sich Forschung, Wissenschaft und Fachkräfte auf kleinem Raum. Der mag e.V. mit seinem großen Netzwerk entfaltet eine internationale Strahlkraft. Gerne sage ich meine Unterstützung zu, dieses Netzwerk auch in meinem Bezirk mit den im Umfeld befindlichen Akteur_innen zusammenzubringen‘, so Angelika Schöttler.

Dieses spannende Thema könnte auch für Kinder und Jugendliche sehr spannend sein, davon war Stefanie Brickwede überzeugt als sie die Idee hatte, in den letzten beiden Wochen der Sommerferien ein 3D-Druckcamp für Kinder von 11-15 Jahren zu organisieren. Das Interesse war umwerfend. Manches Kind wollte sogar ein zweites Mal mit von der Partie sein. Innerhalb

kürzester Zeit waren sie in der Lage Einkaufschips zu drucken. Ein tolles Erfolgserlebnis ist das für diejenigen, die vorher noch nie Berührung mit dem Thema hatten.

 

Kontakt:

Wirtschaftsförderung
Martina Marijnissen
Email:
Telefon: (030) 90277 – 4242

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